Das Auge


Liebe Patientin, lieber Patient,

mit den fünf Sinneswahrnehmungen Sehen – Hören – Schmecken – Fühlen – Riechen stehen wir in Kontakt mit unserer Umwelt. Ohne jeden Zweifel kommt dabei dem Sehen und damit natürlich auch dem Auge als Sehorgan eine überragende Bedeutung zu. Die Erhaltung der Sehfunktion ist deshalb für uns von enormer Wichtigkeit und wir alle sollten ihr allergrößte Sorgfalt und Beachtung zukommen lassen.

Das Auge ist trotz seiner geringen Größe ein außerordentlich komplexes Organ


Beim Sehen durchdringt das Licht hintereinander den Tränenfilm, die Hornhaut, die Iris (Regenbogenhaut), die Linse und den sogenannten Glaskörper, der aus einer gelartigen Flüssigkeit besteht und das Augeninnere ausfüllt.

Ähnlich wie bei einer Fotokamera fällt das Licht schließlich am Augenhintergrund auf die Netzhaut, die wie ein Film aus Millionen kleinster lichtempfindlicher Teilchen, den Sehnervenzellen, besteht. Diese nehmen den Lichteindruck auf und leiten ihn an andere Zellen weiter, so daß er über den sogenannten Sehnervenkopf und den Sehnerv schließlich zum Gehirn gelangt.

Dort wird der vom Auge aufgenommene Lichteindruck in einem komplizierten Prozess zu dem von uns wahrnehmbaren »sichtbaren Bild« umgesetzt.